Familienchronik schreiben lassen

Jede Familie hat Geschichten, die nur noch wenige kennen. Wir bringen Zeugnisse, Dokumente und mündliche Überlieferungen zu einem Werk zusammen, bevor sie verloren gehen.

Was ist eine Familienchronik?

Eine Familienchronik ist die geschriebene Geschichte einer Familie. Anders als ein Stammbaum oder eine Ahnentafel, die Namen und Daten ordnen, erzählt sie, wie die Menschen gelebt haben: woher sie kamen, was sie geprägt hat und welche Entscheidungen die Familie bis heute begleiten.

Was gehört in eine Familienchronik?

  • Herkunft der Familie und die wichtigsten Personen jeder Generation
  • Orte: Häuser, Höfe, Städte, Umzüge und Auswanderungen
  • Berufe, Betriebe und das, was die Familie aufgebaut hat
  • Wendepunkte wie Kriege, Flucht und Neuanfänge
  • Anekdoten, Traditionen und Rezepte, die weitergegeben wurden
  • Fotos, Briefe und Dokumente, eingebettet in die Erzählung

Welche Unterlagen helfen?

Alles, was Sie finden, ist willkommen: Fotoalben, Briefe, Tagebücher, Urkunden, Zeugnisse, Zeitungsausschnitte oder ein alter Stammbaum. Es muss nicht geordnet sein. Wir sichten, ordnen und weben das Material behutsam in die Erzählung ein.

Wie entsteht die Chronik?

Wir beginnen mit einem kostenlosen Erstgespräch. Danach sprechen wir mit den Menschen, die die Geschichte der Familie kennen, persönlich oder per Video. Auf Basis der Gespräche und Unterlagen entsteht das Manuskript, das Sie durchsehen und mit uns abstimmen. Am Ende steht ein professionell gestaltetes Buch. Mehr dazu unter Prozess.

Welches Paket passt zu einer Familienchronik?

Weil mehrere Stimmen zu Wort kommen, eignen sich vor allem unsere beiden größeren Pakete. Bei Memoria Prestige sind zehn Interview-Sessions und Interviews mit Familienmitgliedern möglich, das Buch umfasst über 100 Seiten und erscheint in drei Hardcover-Exemplaren. Memoria Legatum ergänzt professionelle Archivrecherche, Interviews mit bis zu 15 Menschen und zehn ledergebundene Bücher. Details finden Sie unter Leistungen.

Wann sollte man damit anfangen?

Am besten jetzt. Das Wissen der ältesten Generation lässt sich nicht nachholen. Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, beginnen Sie mit einem Gespräch: Unsere 60 Fragen an Eltern und Großeltern helfen beim Einstieg.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Familienchronik und Stammbaum?

Ein Stammbaum ordnet Namen, Daten und Verwandtschaft. Eine Familienchronik erzählt, wie diese Menschen gelebt haben. Beides ergänzt sich gut.

Wie viele Familienmitglieder können mitwirken?

Das hängt vom Paket ab. Bei Memoria Prestige sind Interviews mit Familienmitgliedern möglich, bei Memoria Legatum sprechen wir mit bis zu 15 Wegbegleitern, Familienmitgliedern und Zeitzeugen.

Ist Ahnenforschung enthalten?

Unsere Arbeit beginnt bei den Geschichten, nicht beim Stammbaum. Ein vorhandener Stammbaum oder Ergebnisse einer Ahnenforschung fließen gerne ein. Bei Memoria Legatum gehört professionelle Archivrecherche zur historischen Einordnung dazu.

Was, wenn die älteste Generation nicht mehr lebt?

Dann arbeiten wir mit dem, was geblieben ist: den Erinnerungen der Angehörigen, mit Fotos, Briefen, Tagebüchern und Dokumenten.

Wie lange dauert eine Familienchronik?

Ein vollständiges Biografieprojekt dauert erfahrungsgemäß drei bis sechs Monate. Bei einer Chronik hängt die Dauer davon ab, wie viele Menschen beteiligt sind und wie viel Material vorliegt. Im Erstgespräch erhalten Sie eine realistische Einschätzung.

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